Schullandheimwerk Mittelfranken  e. V.
Schirmherr: Der Regierungspräsident von Mittelfranken
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Chronik

Am 10.06.2005 verstarb Frau Rektorin a. D. Grete Möckel

 

Auszug aus dem Nachruf für Frau Grete Möckel, gehalten von Maximilian Gaul:

„Traurig über den Tod unseres Gründungs- und Ehrenmitglieds Frau Rektorin a. D. Grete Möckel, aber noch mehr in Dankbarkeit und Respekt vor der Lebensleistung und dem ehrenamtlichen Engagement nehmen Vorstand und Mitarbeiter des Schullandheimwerks Mittelfranken e.V. in dieser Stunde Abschied. Frau Grete Möckel gründete das Schullandheimwerk Mittelfranken vor nunmehr 50 Jahren mit und diente dieser großartigen Idee von 1954 bis 1984 dreißig Jahre lang. Aber sie arbeitete auch schon vorher in der Schullandheim-Arbeitsgemeinschaft unter Regierungsrat Adolf Salffner mit. Der Initiator Salffner fand immer wieder aufgeschlossene Mitarbeiter/innen: zu diesen gehörte auch Frau Grete Möckel. Frau Grete Möckel gründete aber auch im Jahre 1959 das Bayerische Schullandheimwerk, den Landesverband also, zusammen mit Oberregierungsrat Sallfner mit. Wir Mittelfranken und unser Landesverband haben dieser engagierten Lehrerin und Rektorin sehr viel zu verdanken. Sie sah in ihren Schullandheimen und im Schullandheimwerk, bei den Schullandheimfreundinnen und -freunden auch ihre Familie. Für Frau Möckel, die ja noch auf der Wülzburg war und die das Schullandheim Vorra mit einrichtete, muss es ein großer Tag gewesen sein, als mit dem Schullandheim Schloss Obersteinbach im Jahre 1967 das erste eigene Haus angeschafft werden konnte. Frau Möckel wusste, dass Schule nicht Leben ist, sie wusste, dass das Leben und Erleben Schule ist, aber auch, dass Schule ohne Schulleben weniger Freude macht. Wir haben von ihr viel bekommen, wir haben deshalb auch den Auftrag, dieses Werk im Sinne unserer Gründer und unseres Gründungsmitglieds fortzuführen. In meiner festen christlichen Überzeugung lebe ich in der Hoffnung auf ein ewiges Leben bei Gott. Ich weiß in diesem Glauben, dass Frau Grete Möckel nun auch im Tode bei ihm geborgen ist. In diesem Glauben bin ich überzeugt, dass wir uns heute nicht für immer verabschieden, sondern nur für eine kleine Weile. Liebe, verehrte Frau Möckel, danke und vor allem vergelt's Gott für ihre Lebensleistung in der Schule und im Schullandheimwerk.“

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